Am kommenden Sonntag ist der VfL Wolfsburg zu Gast bei den SC Frauen im Möslestadion. Anpfiff der Partie am sechsten Spieltag der Frauenbundesliga ist um 11 Uhr.
In der Historie des Spiels stehen bislang acht Bundesligapartien zu Buche, vier davon konnte der VfL für sich entscheiden, drei der SC und im Dezember 2006 trennte man sich unentschieden. Die Frauen des Sportclub haben also die Möglichkeit die Bilanz am kommenden Sonntag auszugleichen. Und sie sind gewillt dies zu tun: "Wenn wir Hinten gut stehen ist einiges möglich", erklärte Juliane Maier, die das letzte Freiburger Tor gegen Wolfsburg erzielte, im Vorfeld, "in der Offensive hat Wolfsburg ein paar gute Akteurinnen aber im Defensivbereich sind sie anfällig. Und wenn wir - was wir immer versuchen - es schaffen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, können wir es gegen Wolfsburg besser machen, als gegen Bad Neuenahr und endlich unseren ersten Heimsieg im Mösle einfahren."
Ähnlich sieht das Trainer Günter Rommel: "Es ist Zeit für den ersten Heimsieg. Wolfsburg ist mit der einen oder anderen Nationalspielerin stellenweise ganz gut besetzt, aber das schreckt uns nicht und wir wollen nach zwei verlorenen Spielen gegen Neuenahr und Frankfurt mal wieder eines gewinnen, vor allem daheim." Personell ist der Einsatz der gehirnerschütterten Sandra Schmidt ausgeschlossen, ebenso fehlen werden Nicole Söder (Kreuzband) und die rekonvaleszente Julia Zirnstein. Neu in der Verletztenliste ist Stephanie Wendlinger, die sich unter der Woche einer Meniskus-OP unterziehen musste. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz der von einer Erkältung geplagten Bundesligadebütantin des letzten Sonntags Jana Linke sowie von Jeanne Haag, die allerdings am Donnerstag schon wieder trainierte. Bei Merza Julevic sind nach einem Schlag auf den Knöchel die Bänder angeschlagen, aber "ich hoffe, dass es bei Merza geht", so Rommel.