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Volleyball: (VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH)
 
Die Serie durchbrechen

Noch nie hat der VfB Friedrichshafen ein Auswärtsspiel gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) gewonnen. Das soll sich ändern, wenn die Häfler am Mittwoch (9. Dezember, 17 Uhr MEZ) zum zweiten Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League in Athen gastieren

Bei einem Blick in die Statistiken der CEV Indesit Champions League könnte schnell der Gedanke aufkommen, Panathinaikos Athen (Griechenland) sei so etwas wie der Lieblingsgegner des VfB Friedrichshafen. Allerdings vor allem, was die Häufigkeit der Duelle zwischen beiden Klubs und weniger die Erfolgsaussichten der Häfler angeht. Sechs Mal trafen Panathinaikos und Friedrichshafen in den vergangenen sechs Spielzeiten aufeinander. Nur zwei Mal trug der VfB den Sieg davon – nie jedoch in Athen.

Bevor Friedrichshafen am Mittwoch (9. Dezember, 17 Uhr MEZ) in der griechischen Hauptstadt antritt, herrscht verhaltener Optimismus im deutschen Lager. „Wir fliegen nach Athen, spielen und schauen, was dabei herauskommt“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Sicher ist: Wir müssen uns nicht verstecken.“ Das Selbstvertrauen schöpfen die Häfler einerseits aus bislang zehn Siegen in der Bundesliga und dem DVV-Pokal, andererseits aber auch dem beeindruckenden ersten Auftritt in der CEV Indesit Champions League am vergangenen Mittwoch. Angeführt von den bestens aufgelegten Joao José und Georg Grozer fegte das VfB-Ensemble niemand Geringeren als Italiens Meister Copra Piacenza in drei Sätzen aus der ZF Arena. „Dieser Sieg war eine schöne Sache“, sagt Moculescu, schiebt aber beschwichtigend hinterher: „Das heißt aber nicht, dass wir nun gegen Panathinaikos gewinnen müssen.“

Der Griechische Vizemeister nämlich ist mit Zuspieler Pawel Zagumny, Europameister 2009 mit Polen, Außenangreifer Guillaume Samica, Vize-Europameister 2009 mit Frankreich, und dem sprunggewaltigen Kolumbianer Liberman Agamez auf der Diagonalposition bestens besetzt. Mit nur einer Niederlage führt das Team von Trainer Stelios Kazazis das nationale Klassement an. Den Auftakt in die Champions League gelang mit einem 3:1-Sieg über Jastrzebski Wegiel S.A. (Polen). Beachtlich, denn die Griechen traten in Polen mit einem aufgrund der Schweinegrippe auf acht Akteure dezimierten Kader an.

„Ich schätze Panathinaikos stärker ein als in der vergangenen Saison. Vor allem im Zuspiel haben sie sich gewaltig verbessert“, sagt Moculescu. Das wiederum bedeutet: Die VfB-Akteure sind gefordert, mit ihrem Aufschlag möglichst viel Druck auszuüben und somit einen schnellen und variablen Spielaufbau der Griechen zu unterbinden. „Wenn es uns dann noch gelingt, Agamez in der Griff zu bekommen“, so der Häfler Coach, „können wir uns Chancen ausrechnen“.

Auf eine hitzige Atmosphäre müssen sich die Schmetterkünstler vom Bodensee voraussichtlich nur auf dem Spielfeld einstellen. Denn die Volleyball Champions League zählt nicht gerade zu den Publikumsmagneten. Nur 200 Zuschauer verloren sich in der vergangenen Saison beim Gastspiel des VfB im National Athletic Center Makis Liougas in Glyfada. „Wir müssen keine Angst haben“, sagt Moculescu. „Wir wissen, was wir können und können locker in dieses Spiel gehen.“ --- Public Viewing in der ZF Arena Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden: Beim Spiel des VfB Friedrichshafen gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) am Mittwoch (9. Dezember) findet im Foyer der ZF Arena ein Public Viewing statt. Zusammen mit vielen Fans kann dabei das erste Auswärtsspiel in der CEV Indesit Champions League über eine Großbildleinwand verfolgt werden. Die ZF Arena öffnet um 16.30 Uhr ihre Pforten, Spielbeginn ist um 17 Uhr deutscher Zeit.


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Artikel vom 09.12.2009, 10:56 Uhr
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