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| Basketball:
(USC Freiburg Basketball e.V.) |
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Großer Kampfgeist rettet die Feier
Der USC Freiburg hat gegen die Merlins aus Crailsheim lange gebraucht, um so richtig in Feierstimmung zu kommen. Aber nach dem Schlusspfiff hielt es dann keinen der Zuschauer mehr auf dem Sitz. Doch der Reihe nach: Crailsheim zeigte von der ersten Minute, dass sie den Kampf um Platz 5 noch nicht abgeschrieben hatten. Mit quirligem und aggressivem Spiel stellten sie die Freiburger Verteidigung vor große Probleme, in der Defense verstanden es die Gäste immer wieder, die Freiburger Angreifer zu doppeln und so Ballverluste zu erzwingen. Spätestens zum 20:40 am Anfang des zweiten Viertels konnte bei den USC-Fans keine Feierstimmung mehr aufkommen. Doch bis zur Halbzeit schafften es die Jungs um Topscorer Curtis McFall, wieder ins Spiel zurück zu finden. Beim Halbzeitstand von 38:51 war also noch alles möglich. Was dann allerdings folgte, zeigt exemplarisch die enorme Entwicklung des Teams während der Saison. Während zu Anfang der Saison Spiele bereits in der Halbzeit entschieden waren, spielte der USC nun ganz groß auf. Innerhalb von wenigen Minuten schafften es die Breisgauer, den Rückstand aufzuholen und selber zum Ende des dritten Viertels mit 64:62 in Führung zu gehen. Unbeeindruckt von der zunehmend härter werdenden Gangart von Mickens, dem merkwürdigen Gebaren von Bogovac, der zwischen Berufswunsch Schauspieler und Profiringer schwankte, und den Schiedsrichtern, die in einem sicherlich nicht einseitig hartem Spiel den USC bei den Foulpfiffen klar benachteiligten (26:12 Fouls, 5:38 (!) Freiwürfe), zeigte der USC dann im letzten Viertel Vorzeige-Basketball. Mit cleverem Passspiel, sicheren Drei-Punke-Würfen (Curtis McFall 5 von 9, Jef Tomesch 4 von 8) und einer engagierten Verteidigung, in der jeder für jeden kämpfte und so auch das frühe Fehlen von Avi Kazarnovski kompensiert werden konnte, zog man den Gästen den Zahn, die nun zur Überraschung vieler immer mehr die Fehler bei den Schiedsrichtern suchten. Negativer Höhepunkt der Partie war das letzte Foul von Mickens am Dimitri Pochtar: Im Angriff ausgerechnet vom Youngster Christoph Roquette gut verteidigt, streckte der entnervte Routinier in der Abwehr mit voller Absicht Dima nach dem Wurf nieder, kassierte so ein disqualifizierendes Foul und zeigte sich anschließend auch noch uneinsichtig, als er für seine Aktion "nur" ein absichtliches Foul forderte. Ein unrühmlicher Abschluss eines großen USC-Spiels, das im Anschluss noch von den Fans mit Standing Ovations gefeiert wurde. Nach dem 13. Sieg im 14. Heimspiel ist dem USC nun der sechste Platz nicht mehr zu nehmen. Und auch der fünfte Platz ist dem USC nur noch in einem Fall zu nehmen: Bei einer Auswärtsniederlage des USC in Jena, einem gleichzeitigen Sieg der Chemnitzer in Bayreuth und einem Sieg der Nürnberger zuhause gegen Langen wäre der USC punktgleich mit den Chemnitzern im direkten Vergleich mit 4 Punkte unterlegen. Viel Rechnerei, die am Fazit der Saison wohl nichts mehr ändern wird: Dem USC ist es nach einem überaus holprigem Start gelungen, ein junges, engagiertes Team mit einem zunehmend souveräneren Coach auf die Beine zu stellen, das die nächste Saison mit einer Leistung wie am Ende dieser Saison nicht fürchten muss.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 19.04.2004, 09:04 Uhr
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Kevin Keegan Ich glaube nicht, dass irgendwer größer oder kleiner ist als Maradona.
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