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| Basketball:
(USC Freiburg Basketball e.V.) |
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Gewonnen, aber ...
Der Gegner steckte mitten im Abstiegskampf, musste auf einen seiner Top-Scorer und einen wichtigen Neuzugang verzichten und war mit gerade einmal sechs Spielern angereist - was sollte da schon passieren?
Ein Denken, das sich eventuell im Heimspiel des USC gegen Kaiserslautern auch in die Köpfe der Spieler eingeschlichen hatte, zumal der Start mit 6:0 eben diese vermeintliche Sicherheit ja auch noch zu bestätigen schien. Doch nach einem 11:2-Lauf der Gäste kam der Schwung des USC ins Stocken, die Gäste dagegen fanden in Michael Lake den Mann des Abends und gewannen zusehend an Selbstvertrauen. Und während die Gäste so den Vorsprung auf 20:13 zum Ende des ersten Viertels ausbauten, schlief der USC weiter den "Schlaf der Heimbilanz". Zwar gelang es im zweiten Viertel, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten, aber gegen eine dünn besetzte Gäste-Mannschaft, die durch die Ein-Mann-Show es Michael Lake recht berechenbar spielte, war der 37:34-Halbzeitstand zu wenig. Es konnte und musste sich also vieles bessern.
Doch wenn du glaubst. es geht nicht mehr, wird's immer - schlimmer: Im dritten Viertel gelang es dem USC innerhalb von acht Minuten nur einmal, den gegnerischen Korb zu treffen. Glücklicherweise zeigten die Gäste in dieser Phase auch nicht unbedingt offensiven Spitzenbasketball, so dass das 52:44 zum letzten Viertel den USC noch hoffen ließ. Eine tiefer besetzte Gästemannschaft hätte in dieser Phase sicherlich bereits die Vorentscheidung geschafft.
So kam der USC gegen die Pfälzer, deren Kräfte nun nicht mehr ausreichten, zu einem 32:11 im letzten Viertel und sicherte sich so noch zwei weitere wichtige Punkte. Da gleichzeitig die Hauptkonkurrenten um Platz 5 Niederlagen einstecken mussten, ist der USC nun plötzlich trotz der Niederlage in Ansbach wieder im Rennen. Zumal am nächsten Wochenende mit Ehingen der nächste vermeintlich leichtere Gegner in den Breisgau kommt, während die Konkurrenten aus Jena und Crailsheim schwere Auswärtsspiele haben.
Eine passende Reaktion auf das Kaiserslautern-Spiel wird aber im Spiel am kommenden Samstag nötig sein: Zwar erinnerte auch Manager Arman Kazarian nach dem Spiel, dass bei solchen ungleichen Voraussetzungen eine etwas unkonzentrierte Einstellung immer schwer aus dem Kopf zu bekommen sei, doch die drei Viertel, in dem die Freiburger im kollektiven Tiefschlaf den Gegner stark machten, sollten der gesamten Mannschaft Anlass sein, im nächsten Spiel von Anfang bis Ende konzentriert zu Werke zu gehen. Nicht immer spielt der Gegner nämlich im letzten Viertel eine "Offense wie die Deppen" (Gästetrainer Stephan Seile nach dem Spiel).
Doch Beispiele aus anderen Sportarten zeigen, dass nicht immer die Mannschaft oben steht, die begeisternden Sport bietet. Und so gitl es für den USC, im Heimspiel gegen Ehingen und vor allen Dingen im Auswärtsspiel bei den abgstiegsgefährdeten Güßbachern die Gunst der Stunde und die Fehltritte der Konkurrenten auszunutzen. Dann wird nämlich am Ende der Saison ein Spiel wie das gegen Kaiserslautern keine große Rolle spielen. Jungs, es liegt in eurer Hand
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 14.03.2004, 16:55 Uhr
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