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| Basketball:
(USC Freiburg Basketball e.V.) |
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Drei Viertel sind kein Ganzes
Drei Viertel lang waren die Gäste aus Chemnitz besser, spielten den USC phasenweise an die Wand und dennoch konnten am Ende die Freiburger über einen knappen 78:73- Sieg jubeln. Aussschlaggebend dafür das erste Viertel, als der USC zwar mit 0:4 schlecht startete, dann aber mit intensivem Teambasketball die Chemnitzer dominierte und sich so nach 10 Minuten die vorentscheidende 26:12-Führung erspielte.
Besonders Carl Mbassa zeigte ein beeindruckendes Spiel: Hinten ließ er Chemnitz' Topscorer Kendrick Brooks alt aussehen, vorne zog er dynamisch zum Korb oder scorte nach Offensiv-Rebounds. Dass Brooks so nie ins Spiel fand, war auch in den nöchsten Vierteln sicherlich ein wichtiger Baustein des USC-Siegs. Bezeichnend die Szene im zweiten Viertel, als Brooks im Fastbreak alleine auf den USC-Korb zulief, von Curtis McFall leicht irritiert aber den Ball ohne Ringberührung gegens Bret "schmiss". Am Ende des Spiels standen für den zweitbesten Scorer der Liga (22,3 Punkte pro Spiel) gerade einmal 11 Punkte zu Buche.
Dafür sprangen andere bei den Gästen in die Bresche: Charykov und Tetzner nutzten die zunehmenden Unkonzentriertheiten in der USC-Deckung immer wieder aus und führten so die Gäste immer näher an den USC heran.
Zwar konnte der USC seinen Vorsprung bis zur Pause noch halbwegs halten, doch spätestens in der 25. Minute war beim Stand von 47:44 das Spiel sehr zur Freude der mitgereisten Chemnitzer Fans, die ihr Team immer wieder frenetisch anfeuerten, wieder ausgeglichen. Und der USC fand weiterhin nicht mehr zur Leistung des ersten Viertels zurück. Die Chemnitzer verteidigten nun mit ähnlicher Intensität wie die Gastgeber im ersten Viertel, der USC zeigte viele kleine Unkonzentriertheiten und fand kein Mittel, sich deutlicher abzusetzen. Brooks scorte zwar weiterhin wenig, wusste nun aber immer wieder, seine Mannschaftskameraden gut in Szene zu setzen, und so blieb das Spiel auch nach der dritten Pause beim Stand von 60:53 für den USC spannend. Im letzten Viertel wurde den Fans beider Seiten dann Spannung pur geboten. Zwar konnte sich der USC immer mal wieder knapp absetzen, doch die Gäste blieben im Spiel und beim 74:73 wenige Sekunden vor Schluss war alles möglich. Den Chemnitzern, die bisher nur drei Mannschaftsfouls begangen hatten, fehlten nun eben diese Fouls, um die Uhr zu stoppen und nach Freiwürfen wieder in Ballbesitz zu kommen. So dauerte es bis 4 Sekunden vor Schluss, als ausgerechnet Curtis McFall, der gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden ansonsten eher blass blieb, zwei Freiwürfe zugesprochen bekam. Aber CC zeigte sich wieder einmal cool und verwandelte beide zum 76:73. Der anschliessende weite Einwurf der Chemnitzer fand keinen Abnehmer, so dass den Gästen wiederum nichts anderes übrig blieb, als CC nach dem Einwurf wieder an die Freiwurflinie zu schicken. Und wieder zeigte dieser seine Coolness und verwandelte wiederum beide Freiwürfe zum 78:73-Endstand. Am Ende ein aufgrund des ersten Viertels nicht unverdienter, aber unnötig knapper Heimsieg des USC. Nun ist mit nur zwei Punkten Rückstand zum Platz 5 wieder einiges möglich. Entscheidend dafür aber ein Auswärtssieg bei den abstiegsbedrohten Piranhas aus Ansbach am kommenden Wochenende. Mit einer ähnlichen Leistung wie im letzten Spiel in Langen wird aber auch beim Tabellenletzten vermutlich nichts zu holen sein.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 29.02.2004, 15:26 Uhr
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