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(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Der Käpt’n bleibt an Bord
Kapitän Joao José bleibt beim VfB Friedrichshafen. Beim Deutschen Meister verlängerte der Portugiese seinen Vertrag um drei Jahre und bleibt damit bis 2013 am Bodensee. „Die Kombination José und VfB Friedrichshafen passt sehr gut zusammen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Ich bin froh, dass er uns noch einmal die Zusage gegeben hat.“ Sechs deutsche Meistertitel, vier Erfolge im DVV-Pokal und ein Sieg in der Champions League – Joao José vom VfB Friedrichshafen sammelt Trophäen wie andere Briefmarken. Kein anderer Spieler in der Volleyball-Bundesliga dürfte mehr Erfolge vorzuweisen haben. „Joao ist ein herausragender Spieler“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Und er ist eine echte Führungspersönlichkeit, der ideale Kapitän eben.“ Vorerst muss der Häfler Meistermacher nicht auf ihn verzichten. Denn José verlängerte seinen Vertrag um noch einmal drei Jahre und bleibt damit vorerst bis 2013 an Bord. „Joao ist ein echter Glücksfall für uns“, sagt Moculescu. „Die Kombination José und VfB Friedrichshafen passt sehr gut zusammen. Ich bin froh, dass er uns noch einmal die Zusage gegeben hat.“ Mit nur 1,94 Meter Körperlänge hat der Portugiese zwar nicht gerade ein Gardemaß für einen Mittelblocker, die sonst oft auf zwei Meter und mehr kommen. Doch genau deshalb ist José für den VfB einerseits finanzierbar und andererseits auch sportlich so wertvoll. Unnachahmlich vor allem das Angriffsspiel des 153-fachen Nationalspielers. José scheint dabei fast in der Luft zu stehen, beobachtet die gegnerischen Blockspieler und versenkt den Ball mit blitzschnellem Armzug rechts oder links an diesen vorbei. „Wäre Joao zehn Zentimeter größer, wäre er für uns nicht zu bezahlen und würde demzufolge nicht in Friedrichshafen spielen“, sagt Moculescu. „Da muss man ganz realistisch sein.“ José selbst fühlt sich beim VfB pudelwohl. Es ist seine erste und bislang einzige Auslandsstation. „Ich kam nach Friedrichshafen, weil ich unter professionellen Bedingungen Volleyball spielen wollte“, sagt der 31-Jährige, der bereits seit 2004 am Bodensee schmettert und nach seiner Spielerkarriere am liebsten ins Trainergeschäft wechseln würde. „Das hat gut geklappt. Der VfB war der größte Impuls in meinem Leben.“ Aber auch persönlich haben José, Ehefrau Micol und Söhnchen Tiago am Bodensee ein Zuhause zum Wohlfühlen gefunden. „Es geht uns gut hier“, sagt er. „Und deshalb bleiben wir gerne.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.05.2010, 12:34 Uhr
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