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(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Jetzt fehlt nur noch ein Sieg
Der VfB Friedrichshafen ist dem elften Meistertitel einen weiteren
Schritt näher gekommen. Am Mittwochabend gewannen die Häfler das
zweite Spiel der Finalserie gegen Pokalsieger Generali Haching mit 3:1
(23:25, 25:21, 25:21, 25:20) und können ihren Triumph nun am Samstag
(1. Mai, 19.30 Uhr) in der heimischen ZF Arena perfekt machen So richtig konnte Christian Fromm sein Glück gar nicht fassen. Von
einem bis zum anderen Ohr reichte das Grinsen, das dem 19-jährigen
Volleyballer vom VfB Friedrichshafen noch lange nach Spielende in der
Generali Sportarena ins Gesicht geschrieben stand. „Es fühlt sich
gerade sehr gut an. Ich wollte unbedingt gewinnen“, sagte er und fügte
hinzu. „Und ich wollte dem Bundestrainer zeigen, dass er mich nicht
aus den Augen lassen soll. Auch, wenn er mich jetzt erst einmal aus
dem Kader gestrichen hat.“ Raul Lozano weilte als Ehrengast in Unterhaching und wurde damit
Zeuge, wie Fromm und seine Teamkollegen aus Friedrichshafen Generali
Haching mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:21, 25:20) bezwangen und damit in
der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft den zweiten Erfolg
einfahren konnten. Nur noch einen einzigen Sieg sind die Häfler damit
vom elften Meistertitel der Vereinsgeschichte entfernt. Zunächst allerdings sah es am Mittwochabend so aus, als müssten sich
Deutschlands aktuell erfolgreichste Netzartisten noch ein wenig mehr
gedulden. Den ersten Durchgang nämlich entschieden die Gastgeber zu
ihren Gunsten und feierten damit den ersten Satzgewinn dieser
Finalserie. „Den Satz“, grummelte Trainer Stelian Moculescu, „hätten
wir eigentlich schon gewinnen müssen. Aber wir haben einfach zu viele
Fehler gemacht.“ Mehr allerdings war für Haching auch an diesem Tag nicht drin. Zu groß
war der Siegeswille der Häfler, die - angetrieben von gut hundert
mitgereisten Fans - fast bis zum Umfallen kämpften und keinen Ball
verloren gaben. In jedem der drei folgenden Durchgänge lag der VfB
zunächst zurück, hatte aber bis spätestens zur Mitte die Wende
geschafft. „Das war heute großartige Teamarbeit“, freute sich
Außenangreifer Idi. „Wenn es mal nicht gut lief, haben uns unsere Fans
zurückgeholt. Wir alle haben nie aufgegeben.“ Dass André Lukianetz bereits im ersten Durchgang seinem Virusinfekt
Tribut zollen und vom Spielfeld musste, fiel kaum ins Gewicht. Denn
der eingewechselte Fromm machte seine Sache mehr als ordentlich. „Ich
wusste, dass er spielt und ich wusste, dass er gut spielt“, lobte
Moculescu. „Das sind die Spiele, die ihn weiterbringen und nicht die,
die er geschenkt bekommt.“ Ein wenig aufgeregt blickt der Youngster nun dem dritten Duell am
Samstag (1. Mai, 19.30 Uhr) in der heimischen ZF Arena entgegen.
Schließlich könnte er dann seine erste Finalteilnahme gleich mit dem
ersten Titel krönen. „Es ist ein schönes Gefühl, mit 2:0 zu führen“,
sagte er. „Das darf jetzt aber nicht dazu führen, dass wir abheben.
Wir müssen konzentriert bleiben.“ Gelingt Haching dann jedoch ein Sieg, kommt es am kommenden Mittwoch
(5. Mai, 19.30 Uhr) in Unterhaching zum ersten Entscheidungsspiel. Ein
zweites Entscheidungsspiel fände bei Bedarf am 9. Mai (17 Uhr) in
Friedrichshafen statt. Geht es nach Moculescu, soll es dazu nicht
kommen. „Die Chancen stehen nicht schlecht“, sagte er. „Die ganze Last
liegt jetzt bei den Jungs da drüben. Wir können relativ zuversichtlich
sein.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 29.04.2010, 10:27 Uhr
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