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| Volleyball:
(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Die weiße Weste bleibt sauber
Sieg für den VfB Friedrichshafen im Bundesliga-Spitzenspiel: Mit 3:2
(25:23, 16:25, 18:25, 25:20, 18:16) gewann der Deutsche Meister und
Tabellenführer das Duell gegen den Deutschen Pokalsieger und
Tabellenzweiten Generali Haching. Bitter: Im dritten Satz verletzte
sich Diagonalangreifer Adrian Gontariu am Fuß Als Georg Grozer den letzten Ball der Partie mit einem wuchtigen
Schmetterschlag erfolgreich in der gegnerischen Feldhälfte
untergebracht hatte, war er kaum noch einzufangen. Wie von der
Tarantel gestochen peste der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen über
das Spielfeld – so sehr freute er sich über den Erfolg, der nach 117
Spielminuten und vier Matchbällen unter Dach und Fach gebracht war. Mit 3:2 (25:23, 16:25, 18:25, 25:20, 18:16) hatten Grozer & Co. das
Duell des Deutschen Meisters und Tabellenführers gegen den Deutschen
Pokalsieger und Tabellenzweiten Generali Haching gewonnen und dabei
den gut 1.500 Zuschauern in Unterhaching einen fast zweistündigen
packenden Kampf geboten. „Das war ein wichtiger Sieg“, freute sich
Grozer. „Wir haben gesehen, dass wir auch in der Bundesliga nicht
einfach irgendwo hinfahren und dort leicht gewinnen. Wir müssen
kämpfen.“ Bis Grozer allerdings am Mittwochabend ins Geschehen eingreifen
durfte, dauerte es eine ganze Weile. Genauer bis in den dritten Satz
hinein. Beim Stand von 16:21 sank Adrian Gontariu, der auf der
Diagonalposition den Vorzug erhalten hatte, mit schmerzverzerrtem
Gesicht zu Boden. Ohne Fremdeinwirkung hatte sich der Rumäne eine
Verletzung an der Fußsohle zugezogen, über deren Schwere eine
Untersuchung am Donnerstag Auskunft geben soll. In Unterhaching
jedenfalls war an einen weiteren Einsatz nicht zu denken. Grozer kam ins Spiel – und mit ihm jede Menge Emotionen. „Ich bin
reingegangen und habe versucht, Stimmung zu machen“, sagte er. „Zum
Glück hat das gut geklappt. Alle haben neuen Mut bekommen.“ Nach
gewonnenem ersten sowie verlorenem zweiten und dritten Abschnitt
meldeten sich die Häfler in beeindruckender Art und Weise zurück. Mit
bis zu neun Punkten Vorsprung führten sie im vierten Durchgang,
zwangen Haching in den Entscheidungssatz und entschieden diesen im
vierten Anlauf ebenfalls zu ihren Gunsten. „Wir haben heute mit Höhen und Tiefen gespielt. Am Schluss war die
Sache offen“, sagte Moculescu. „Aber es muss ja einen Sieger und einen
Verlierer geben. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“ Glücklich
über den Erfolg zeigte sich auch Lukas Kampa, der wie schon zuletzt
gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau zur Startformation zählte. „Ich
musste mich heute sehr in das Spiel reinkämpfen“, sagte er. „Umso mehr
freue ich mich, dass wir gewonnen haben und weiterhin ungeschlagen
sind.“ Auswirkungen auf das Bundesliga-Klassement hatte der Häfler Sieg
jedoch nicht. Schon vor der Begegnung standen Friedrichshafen und
Haching als Tabellenerster und –zweiter der Normalrunde fest. Der
Vorsprung der Häfler allerdings beträgt nun stattliche acht Punkte.
Geht es nach Grozer soll das so bleiben. „Ich will jetzt auch das
letzte Spiel unbedingt gewinnen“, sagt er vor dem letzten Normalrunden-
Spiel am Samstag (20. März) gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen.
„Dann wären wir in der Bundesliga weiterhin ungeschlagen. Und das ist
einfach ein schönes Gefühl.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 18.03.2010, 08:26 Uhr
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