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Volleyball: (VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH)
 
Nicht nur ein Bundesligaspiel

Vorfreude auf das Schwabenderby: Wenn der VfB Friedrichshafen am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) den EnBW TV Rottenburg empfängt, geht es um die Position eins. Nicht nur im Ländle, sondern auch in der Volleyball-Bundesliga, die beide Klubs derzeit punktgleich anführen
Es ist nicht einfach nur ein Bundesligaspiel, wenn der VfB Friedrichshafen und der EnBW TV Rottenburg aufeinander treffen. Das ist klar. Schließlich geht es beim Duell zwischen den beiden schwäbischen Klubs um nicht weniger als die Vorherrschaft im Ländle. „So ein Derby ist einfach etwas Besonderes“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Es geht um die Vormachtstellung in Württemberg. Es geht darum zu zeigen, wer in der Region die Nummer eins ist.“
Und nicht nur das. Wenn Friedrichshafen und Rottenburg am Sonntag (24. Oktober, 15.30 Uhr) in der ZF Arena gegeneinander antreten, geht es zudem um die Tabellenführung in der Volleyball-Bundesliga. Derzeit sind beide Klubs noch ohne Niederlage und führen das Klassement damit vor den ebenfalls verlustpunktfreien Netzhoppers Königs Wusterhausen an. Nur die Winzigkeit von einem Satz sind die Häfler aktuell besser als der Kontrahent aus Rottenburg.
„Wer gewinnt, ist voraussichtlich Erster“, sagt Moculescu. Mit seinem Team will er alles daran setzen, diese Spitzenposition, die er mit dem VfB innehat, zu behalten. „Ganz oben“, schmunzelt der Häfler Meistermacher, „gefällt es uns einfach am besten“.
Dass es nicht einfach wird, ist allerdings ebenso klar. Schließlich fuhr Rottenburg an den ersten drei Spieltagen nicht nur Siege über die Wuppertal Titans und Aufsteiger TV Bühl ein, sondern zwang vor 3.700 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle auch den SCC Berlin in die Knie. Ein echter Coup, zählen die Berliner doch seit vielen Jahren zu den Topteams in Deutschland und beendeten die vergangene Saison auf dem dritten Platz. „Wer in Berlin gewinnt, muss gut sein“, sagt Moculescu. „Das Ergebnis zeigt: Die Liga ist so ausgeglichen wie lange nicht.“

Genau deshalb bereiten sich die Häfler akribisch auf das anstehende Spitzenspiel vor. Zwei Mal Training pro Tag stehen bis einschließlich Freitag auf dem Programm. Und auch am Samstagmorgen werden die Häfler Schmetterkünstler noch einmal zu einer - allerdings etwas kürzeren – Übungseinheit in die ZF Arena gebeten. „Das wird kein leichtes Spiel“, sagt Moculescu. „Rottenburg ist eine Mannschaft, die viel über Euphorie und Emotionen agiert. Wir sind also gut beraten, von Anfang an unsere Stärken auszuspielen und sie erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen.“

Nicht nur auf, sondern auch am Spielfeldrand könnte es am Samstag emotional zur Sache gehen. Schließlich lebt Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger jeden Spielzug mit und treibt seine Mannen dabei überaus leidenschaftlich voran. Eine Eigenschaft, die in dieser Art und Weise nicht immer gut ankommt. „Der eine lebt Volleyball so, der andere so“, schmunzelt Moculescu. „Ich bin schon sehr gespannt, was wir am Samstag erleben werden.“

--- Tickets Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Rottenburg können bei der VfB-Geschäftsstelle (Meistershofener Straße 25, Friedrichshafen), aber auch bei allen offiziellen Vorverkaufsstellen und via Internet über Reservix (www.reservix.de) erworben werden. Für die Bundesliga kostet eine Tageskarte der Kategorie 1 (Blöcke A1, B1, C1, E1 und F1) 10 Euro (ermäßigt 7 Euro, Jugendlich 6-16 Jahre 5 Euro, Familienkarte 20 Euro) sowie der Kategorie 2 (Blöcke A2, B2, C2, E2, F2, D, G und Y) 7 Euro (ermäßigt 5 Euro, Jugendlich 6-16 Jahre 3 Euro, Familienkarte 15 Euro). --- Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
31.10.2009 (20.00 Uhr) Bundesliga Wuppertal Titans – VfB Friedrichshafen
07.11.2009 (19.30 Uhr) Bundesliga VfB Friedrichshafen – SCC Berlin
15.11.2009 (16.00 Uhr) Bundesliga TV Bühl – VfB Friedrichshafen


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 21.10.2009, 13:16 Uhr
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