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(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Friedrichshafen freut sich auf das Finale
An einen normalen Betrieb war am Dienstagvormittag in der Geschäftsstelle der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen nicht zu denken. Weil am Mittwoch (21. Januar, 20.15 Uhr) in der Arena das letzte und entscheidende Vorrundenspiel in der CEV Indesit European Champions League gegen PGE Skra Belchatow auf dem Programm steht, ging es zu wie in einem Taubenschlag. „Das Interesse ist riesig“, sagt Manager Stefan Mau und das Leuchten in seinen Augen ist nicht zu übersehen. „Das ist doch eine wunderbare Situation.“ 3.500 der 4.000 Tickets waren bereits bis Dienstagmittag verkauft und lassen Management und Team von einer rappelvollen Arena träumen. „Wenn man vor so vielen Leuten spielt, jeder Punkt, den man macht bejubelt wird und man die Unterstützung spürt, ist das ein tolles Gefühl“, sagt Georg Grozer und verrät: „Das setzt aber auch noch mal mindestens zehn Prozent mehr Leistung frei. Und genau das werden wir am Mittwoch brauchen.“ Mit Hilfe der Zuschauer wollen die Häfler Volleyballer eine schwierige Aufgabe bewältigen und aus eigener Kraft die nächste Runde der Champions League erreichen. Gewinnen sie, ist ihnen die Teilnahme an den Play-offs der besten zwölf europäischen Teams nicht mehr zu nehmen. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg könnten der VfB den Kontrahenten aus Belchatow überholen und sich im Falle einer Niederlage von Iskra Odintsovo (Russland) im anderen Gruppenspiel gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) sogar auf Platz eins schieben. Verlieren sie, beginnt das große Rechnen und Zittern. In diesem Fall muss man am Bodensee auf einen Sieg Odintsovos in Athen hoffen. Nur dann könnten die Häfler den dritten Platz vor den Griechen behaupten und auf das Weiterkommen hoffen. Vorraussetzung dafür wäre zudem, dass mindestens zwei andere Gruppendritte mit ebenfalls zwei Siegen ein schlechteres Satzverhältnis aufweisen. Vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase ist Friedrichshafen der beste Gruppendritte. Gewinnt Athen jedoch gegen Odintsovo, haben die Griechen drei Siege auf dem Konto und würden den VfB damit auf den vierten Platz verweisen. Damit wäre Friedrichshafen in der Champions League ausgeschieden, hat aber als Trostpflaster die Teilnahme am CEV Cup sicher in der Tasche und müsste dabei nur eine Runde erfolgreich überstehen, um das Final Four zu erreichen. „Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand. Entweder es klappt oder es sollte nicht sein“, sagt VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Rechenspiele interessieren mich nicht. Dazu habe ich keine Zeit und ich bin auch zu alt dafür. Es gibt genügend Leute, die mir nach dem Spiel bescheid sagen werden.“ Fakt ist: Um wie schon im Hinspiel gegen Belchatow erfolgreich zu sein, muss das VfB-Ensemble eine sehr gute Leistung bieten. Schließlich hat der polnische Meister mit dem Spanier Miguel Angel Falasca einen exzellenten Spielmacher, dem Polen Mariusz Wlazly einen durchschlagskräftigen Diagonalangreifer und dem Franzosen Stephane Antiga einen extrem routinierten Annahmespieler. „Der Rest ist polnische Wertarbeit“, sagt Moculescu, der seinem Team einiges zutraut. „Wir haben in der vergangenen Woche in Odintsovo gezeigt, dass wir Volleyball spielen können – auch, wenn einige daran ja schon gezweifelt haben.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 20.01.2009, 12:21 Uhr
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