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(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Geduld ist gefragt
In dieser Woche war für die Volley YoungStars Friedrichshafen nichts zu holen. Erst verloren sie gegen den VCO Bayern Kempfenhausen mit 0:3 (20:25, 21:25, 19:25), tags darauf auch gegen rhein-main volley mit 0:3 (23:25, 15:25, 15:25). „Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir dürfen uns jetzt nur nicht davon abbringen lassen“, sagte Trainer Adrian Pfleghar Am Samstagabend hatte Jonas Hanenberg etwas Seelenmassage nötig. „Alle sagen uns immer: Ihr seid ja noch so jung. Ihr müsst Geduld haben. Das wird schon“, sagte der Kapitän der Volley YoungStars Friedrichshafen. „Aber ich kann das nicht mehr hören. Ich will einfach auch mal gewinnen.“ In dieser Woche allerdings war für die Nachwuchs-Volleyballer vom Bodensee, die das jüngste Team der 2. Liga Süd stellen, nichts zu holen. Zwei Mal zogen sie den Kürzeren: Erst unterlagen sie am Freitag dem VCO Bayern Kempfenhausen mit 0:3 (20:25, 21:25, 19:25), tags darauf rhein-main volley mit ebenfalls 0:3 (23:25, 15:25, 15:25). Besonders die Niederlage gegen Kempfenhausen schmerzte die Häfler. Schließlich war die Partie das prestigeträchtge Duell der beiden Nachwuchsstützpunkte in Deutschlands Süden. Zum ersten Mal überhaupt gewann Kempfenhausen in der Arena. Und in keinem der die Sätze aber hatten die Volley YoungStars an diesem Tag eine reelle Siegchance. „Wir haben gehemmt gespielt und sind nicht auf´s Ganze gegangen“, sagte Hanenberg. „Woran das lag, wüsste ich auch gerne.“ Trainer Adrian Pfleghar zeigte sich der Partie genauso enttäuscht wie seine Mannschaft. „Kempfenhausen hat den Job gut erledigt“, sagte er. „Unsere Jungs aber waren von Anfang an mit dem Kopf nicht dabei und stumm wie Fische. Um etwas zu gewinnen, reicht es halt nicht nur zu wissen, wer beim Gegner die meisten Bälle bekommt.“ Die Reaktion folgte am Samstag. „Wir wissen doch, dass wir Volleyball spielen können“, so Hanenberg. „Und das wollten wir auch zeigen.“ Dementsprechend präsentierten sich die Volley YoungStars und überraschten den Erstliga-Absteiger aus dem Hessischen damit sichtlich. Mit 20:18 führten sie im ersten Satz und hielten das Spielgeschehen bis zum 23:23 offen, ehe die weitaus routinierteren Gäste die letzten beiden Punkte mit Glück für sich verbuchten. Während rhein-main volley danach konzentrierter zur Sache ging, verließ die Häfler mehr und mehr der Glaube an sich selbst. Die Folge: Die Sätze zwei und drei wurden deutlich verloren. „Der erste Satz war doch schon mal ein Lichtblick“, freute sich Hanenberg und lobte insbesondere Außen-Annahme-Spieler Daniel Heidak. „Daniel hat sich im Angriff unglaublich entwickelt. Er zeigt unseren Willen, mit Mut zu spielen.“ Auch Pfleghar war mit dem Start gegen rhein-main volley zufrieden. „Die Jungs haben eine Reaktion auf das Spiel gegen Kempfenhausen gezeigt und das war auch gut so.“ Gleichzeitig mahnte der 26-Jährige eindringlich zur Geduld. „Das ist eine junge Mannschaft, bei der es in erster Linie nicht auf die Ergebnisse ankommt“, sagte er. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir dürfen uns jetzt nur nicht davon abbringen lassen und im Training sowie Wettkampf weiter daran arbeiten, unsere technischen Vorstellungen umzusetzen.“ Die nächsten Spiele der Volley YoungStars Friedrichshafen
Sa. 22.11.2008 20.00 Uhr ASV Dachau - Volley YoungStars Friedrichshafen
Sa. 29.11.2008 15.00 Uhr Volley YoungStars Friedrichshafen – SV Schwaig
So. 30.11.2008 16.00 Uhr Volley YoungStars Friedrichshafen – VC Dresden
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 10.11.2008, 08:58 Uhr
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